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Fernmeldeturm Rauhe Wanne

Flugzeugunglück 1939

Nordwestlich, auf der 615m über NN gelegenen Erhebung
„Rauhe Wanne“
bei unserem Nachbarort Bollstadt steht der 1969 von der Deutschen Post erbaute
Fernmeldeturm „Funkübertragungsstelle Unterringingen I“.
Bollstadt und der Fernsehturm

Höhe 124 m
Typenturm (FMT 6) aus Stahlbeton wurde 1969 errichtet
Bestandteil einer Richtfunktrasse von Frankfurt nach München
drei Plattformen in 65, 75 und 84 m Höhe
Betriebsraum für die Technik befindet siche zwischen den beiden oberen Plattformen
Richtfunkverkehr und dem Mobilfunk Grundnetzsender für das Hörfunkprogramm
Antenne Bayern (103,3 MHz; 25 kW)

(Quelle:http://www.bayern-online.com/v2261/artikel.cfm/203/Fernmeldeturm-Bollstadt.html)

Rauhe Wanne /Foto: F.Steinmeier Nördlingen

Rauhe Wanne / Foto: F.Steinmeier Nördlingen

An seiner Stelle befand sich früher ein hölzerner Aussichtsturm, der zur Landesvermessung diente.
Mit einer Höhe von 91m, mit technischem Aufbau sogar 124m, ragt der Turm weithin
sichtbar ins Land und natürlich auch zu uns herüber.

Dieser Turm wurde im Jahre 1972 zur Übertragung der Olympischen Spiele in München eingesetzt.

Richtfunkstelle Unterringingen I
Fernsehturm, Nistplaz für Turmfalken
Fernsehturm auf der Rauhen Wanne
Ursprünglich umgab das Bauwerk ein dunkler Fichtenbestand, der aber am
1. März 1990  dem Orkan "Wiebke" größtenteils zum Opfer fiel.

    Am 29. April 1939 ereignete sich hier ein schweres Flugzeugunglück mit fünf Toten
und zwei Schwerstverletzten.

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Flugzeugabsturz 1939

 


Volks- und landeskundliche Beschreibungen aus dem Landkreis Dillingen
Die Physikatsberichte der Landgerichte
Bissingen, Lauingen, Dillingen und Wertingen
(1858-1861)
Georg Simnacher zum 70. Geburtstag
Bearbeitet von Gerhard Willi
Wißner - Verlag Augsburg
(Ausschnitt)
...Höhe über der Meeresfläche


Das Kesselthal liegt auf dem Gebirgszuge, der von der rauhen Alb in Würtenberg, links der Donau zuerst nordöstlich und hier fast rein östlich in Bayern eintritt, sich eines Theils in östlicher Richtung fortziehend mit den Ausläufern des bayerischen Waldes vereinigt, anderntheils jenseits der Wörnitz  auch nördlich sich erstreckend mit der fränkischen Höhe und durch diese mit den Ausläufern des Fichtelgebirges in Verbindung steht. Dieser Gebirgszug bildet zwischen der Riesebene um Nördlingen, und zwischen den durch den Donaustrom von dem in Frage stehenden Bezirke getrennten Donauthale ein Plateau in fast gleichförmiger Höhe beiläufig 2.000 bay.Fuß (582m) über dem mittelländischen Meere. Im Westen wo der Gebirgszug ins Königreich Bayern übertritt, dehnt sich eine merkliche Hochebene aus, welche wenig Höhenwechsel bietet. Diese Ebene gehört noch dem Königreiche Würtenberg an und heißt "Härtsfeld", hartes Feld, nach der Mundart des Volkes, welches hart=härt ausspricht. Hat der Gebirgszug Bayern betreten, senkt sich der Boden in Mitte des Plateaus von Westen, Norden und Süden her kesselartig ein und bildet etwas weiter ostwärts ein an einigen Stellen tief einschneidendes Thal, das fast gar keine Nebenthäler und nur wenige unbedeutende Zuflüsse hat. Der höchste Höhenpunkt des Bezirkes, eigentlich schon ausser demselben liegend, aber für die Höhenbestimmung der anderen Orte allein ein Anhaltspunkt gebend, weil auf ihm das nächste trigonometrische Signal ruht, ist die rauhe Wanne (614m), welche nach Messungen des königlich-bayerischen Generalstabes 2.083 bay. Fuß (ca.607m) mißt.

M.-Heimatseiten - Oberes Kesseltal