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Die katholische Michelskirche

St. Michael auf dem Michelsberg bei Fronhofen

die Michelskirche

Das Pfarrdorf Fronhofen liegt 4 km nordwestlich von Bissingen
auf dem Höhenrücken über dem hier engewundenen und mächtig
in die Jurahöhen eingetieften Lauf der Kessel.

Thalheim, Schlossberg, und im Hintergrund der Michelsberg, Fronhofen mit der Maria-Hilf-Kirche


Entsprechend seiner geschichtlichen Vergangenheit ist Fronhofen Sitz einer alten Pfarrei, die wohl auf eine Gründung durch die Herren von Fronhofen zurückgeht und ursprünglich wohl nurfür Fronhofen zuständig war. Nach der Einführung der Reformation in den Nachbarpfarreien Unterringingen und Untermagerbein (1556/57)bzw. nach der Durchführung der Gegenreformation in der zwischen 1557und 1568 gleichfalls der neuen Lehre zugewandten Herrschaft Hohenburgwurden zur Pfarrei Fronhofen die katholischen Untertanen der HerrschaftHohenburg-Bissingen zu Thalheim, Oberringingen, Obermagerbein,Hochdorf, Tuifstädt sowie zu Warnhofen (bis1843) und Burmagerbein (bis 1851) gezogen. Pfarrkirche ist nicht die Maria-Hilf-Kirche in Fronhofen selbst, welche erst nach 1724 entstanden ist, sondern die Michelskirche 500 m nördlich von Fronhofen auf der bewaldeten Bergkuppe desMichelsberges.


Der auf drei Seiten von der Kessel umflossene Berg trägt Reste wohl vorgeschichtlicher Erdbefestigungen; auf seiner Nordseite befindet sich die Höhle "Hansele Hohl" mit Funden aus der Jungsteinzeit (Bandkeramik), welche wahrscheinlich auf eine Verwendung als Kulthöhle deuten.

Michelsberg aus südwestl. Sicht/links der Schlossberg

 

Die heutige Michelskirche mit ihrem kuppelgekröntem Turm stammt aus dem 14./15. Jahrhundert und wurde 1684 verlängert, der Turm selbst stammt aus der Zeit um 1745.
Baustiel der Michelskirche ist barockisierte Gotik, innen mit einem romanischen Chor mit Kreuzgratgewölbe.

Innenansicht Michelskirche
Der Baumeister war Anton Alberthal.

 

Empore mit Orgel

Chorraum Michelskirche

Besonderheiten sind ein Grabepitaph von Hans Schenk von Schenkenstein und Gemahlin Ursula.

Grabepitaph
Gedenktafel für die Gefallenen

***

Die Kirche steht auf einer vorgeschichtlichen Fluchtburg.
Zur Kirche führt ein gemauerter Kreuzweg.

Quellen: Der Landkreis Dillingen
> Ehedem und Heute <

2. Neubearbeitete Auflage Dillingen 1982
Im Selbstverlag des Landkreises Dillingen und Urlaub in Allgäu/Bayrisch Schwaben

 

der Kreuzweg
Stationen

 der Friedhof befindet sich ebenfalls bei der Kirche

Friedhof auf dem Michelsberg

Kreuzgruppe

Maria Hilf Kirche / Foto: T.Czerny

Die Maria-Hilf-Kirche im Ort ist ein Neubau von 1863.

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