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Das schöne ruhige Kesseltal mit seinen Windschutzhecken und Biotopen
beheimatet viele Vögel und seltene Lebewesen.

Zur Erhaltung der Natur in unserer Heimat haben auch wir
in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft Augsburg/Friedberg
Boden, Landschaftspflege und Agrarökologie
im Rahmen des Bayer. Kulturlandschaftsprogrammes
 von uns eine Fläche nördlich von Oberringingen
für agrarökologische Zwecke zur Verfügung gestellt und es wurde dort
ein Amphibienteich angelegt.

Amphibienteich

Amphibienteich


Bienen sind auch da

Mittwochswanderer im schönen Kesseltal

Biotop /Foto:Hurler
Bei der Kiesgrube/Abbaustelle
Im Naturraum Schwäbische Alb im Reg.bez. Schwaben
Landkreis Dillingen a.d.Donau
ist im Gebiet Abbaustelle bei Oberringingen
auf einer Fläche von 1,42 ha nördl. von Oberringingen, wo auch unser
Amphibienteich liegt, Schwerpunktvorkommen des
Kammmolches (Triturus cristatus).
Kammmolch
Kammmolch
Eidechse
Eidechse
Kammmolch (Triturus cristatus)
Mit einer Körperlänge bis 16 cm ist der Kammmolch der größte bei uns heimische Vertreter seiner Gattung.
Namengebend ist der hohe, gezackte Kamm, den die Männchen zur Fortpflanzungszeit ausbilden.
Der Rücken ist dunkel graubraun gefärbt, der Bauch trägt ein Muster aus dunklen Flecken auf orangerotem Grund.
Abhängig von der Witterung können die Kammmolche schon ab Anfang März in den Fortpflanzungsgewässern aktiv sein.
Der Kammmolch besiedelt besonnte, größere Teiche und Tümpel oder Altwasser mit üppiger Unterwasservegetation.
Er meidet saure Gewässer.

Die Erhaltungsziele zur Erhaltung des
Amphibien – Lebensraumes sind
Offenhaltung des Gewässers und des unmittelbaren
Randbereiches, sowie Vermeidung von Nährstoffeinträgen.

Blindschleiche

Blindschleiche - gefunden von Stefan Rathgeb

Cornelius setzt das Entenhaus
Cornelius bringt das Entenhaus wieder an Ort und Stelle

Enten

Rostgänse

...auch Rostgänse treiben sich herum

„Wasser ist Leben“ heuer Motto des Umweltpreises

Landkreis Dillingen - Gelungene Projekte des Natur- und Umweltschutzes wurden ausgezeichnet

Von Ulrike Hauke
 
Wertingen/Landkreis Dillingen Im zweijährigen Rhythmus würdigt der Landkreis Dillingen gelungene Projekte in Bereich Natur- und Umweltschutz durch Urkunden und Geldpreise. 2006 war es ein Novum, diese Ehrungen unter ein Schwerpunktthema zu stellen, damals hieß es „Alternativ Heizen“. Heuer lautete das Motto „Wasser ist Leben“. Der erste Preis ging nach Wertingen, an Peter Kotter für seine rein ökologisch aufgewerteten Waldgrundstücke. Platz zwei errang die Gemeinde Buttenwiesen, Platz drei der Fischereiverein Giengen.

Landrat Leo Schrell sagte bei der Prämierung in der Realschule Wertingen, man sei zusammen mit dem Bayerischen Umweltministerium und den Vereinten Nationen mit dem Thema in bester Gesellschaft, denn auch diese hätten sich „das Wasser“ in diesem Jahr für zahlreiche Kampagnen ausgesucht. „Diese Initiativen stellen eine der wertvollsten und immer knapper werdenden Ressourcen in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit.“ Eindringlich schilderte Schrell anhand einiger Beispiele und Zahlen, wie ungleich auf dem gesamten Globus das kostbare Nass verteilt sei, wie der Klimawandel die bereits bestehenden Probleme in Zukunft verschärfen werde. Daher sei das Thema „Wasser ist Leben“ hervorragend gewählt, um auch im Landkreis Dillingen die Menschen für dieses wichtige Anliegen zu sensibilisieren.

Den ersten Preis erhielt Peter Kotter aus Wertingen. Der Landrat beschrieb den Grund für die Wahl des Umweltausschusses, welcher sich aus Kommunalpolitikern des Landkreises und Mitarbeitern des Landratsamtes Dillingen zusammensetzte.

Peter Kotter besitzt Waldgrundstücke zwischen Frauenstetten und Hohenreichen, die er für rein ökologische Zwecke aufgewertet habe. „Mit enormem Einsatz wurden über Jahre hinweg mehrere Teiche angelegt, die für Frösche, Kröten und andere Kleinstlebewesen als Laich und Lebensraum dienen.“ Die Biotope wurden eingezäunt und würden teilweise aus Quellwasser gespeist. Laubwald wurde angelegt, Pappeln als Spechtbäume umgewandelt, Nisthilfen angebracht. „Dieser jahrelange uneigennützige Einsatz ist besonders herausragend und soll daher mit dem Umweltpreis 2008 des Landkreises honoriert werden“, schloss Schrell seine Rede.

Buttenwiesens Bürgermeister Norbert Beutmüller durfte die Urkunde für den zweiten Platz abholen. Die Gemeinde habe auf eigene Kosten von einer privaten Biogasanlage eine Fernwärmeleitung verlegt, um die Abwärme in das Fernwärmenetz einzuspeisen. Schrell: „Die Gemeinde gibt finanzielle Unterstützung für Regenwassernutzungsanlagen, womit bis zu 50 Prozent Trinkwasser eingespart werden kann.“ Das gemeindliche Kanalnetz werde entlastet. Dieser finanzielle Anreiz zum Wassersparen durch eine Gemeinde dürfte laut Schrell im Landkreis wohl einmalig sein.

Schließlich ehrte der Landrat den Vorsitzenden des Fischereivereins Giengen/Brenz, Heinz Mühlbacher, mit dem dritten Preis des Umweltwettbewerbs. Der Verein investierte rund 18 000 Euro in eine knapp ein Hektar große Flachwasserzone an einem Baggersee bei Gundelfingen. Dort wurde gerodet, Erdmaterial ausgehoben und Schilf, Seerosen und heimische Sträucher gepflanzt. Das Areal dient heute als Laich- und Rückzugsgebiet für im und am Wasser lebende Tiere.

Donau-Zeitung vom 05.12.2008 http://www.donau-zeitung.de

weitere Preisträger


 

Vogelschutzgebiet "Riesalb mit Kesseltal" einzigartig

Von brigitte Bunk
Höchstädt Auf der Infoveranstaltung zum Vogelschutzgebiet (SPA) "Riesalb mit Kesseltal" war zu merken, dass die Anwesenden Grundstücksbesitzer bereits erste Erfahrungen mit FFH gemacht haben. Anscheinend nicht die besten. Vor allem, als das Wort "Biber" fiel, war die Aufregung in der Höchstädter Schlosskapelle groß. Auch diese Tierart soll im FFH-Gebiet, das im Vogelschutzgebiet liegt, geschützt werden.

Bürgermeisterin Hildegard Wanner kann die Landwirte verstehen: "Auch die Kommunen bewegt das Thema sehr, eine große Unsicherheit ist da. Über lange Perioden haben wir unsere Natur gut gepflegt. Da ist es schwer verständlich, wenn alles formalisiert wird und Auflagen kommen." Gerade deswegen sei eine gute Zusammenarbeit mit den Behörden wichtig, bekräftigte Wanner.

Artensterben in Europa unbegrenzt

Ansprechpartner für Fragen zum Offenland war an diesem Abend Annelies Rek. Sie ist die zuständige Sachbearbeiterin in der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung von Schwaben und erklärte die Grundlagen zum Netz "Natura 2000". Warum dieses Netz überhaupt notwendig sei, begründete sie: "In allen Ländern Europas ist das Artensterben unbegrenzt. Vor allem durch das Verschwinden von Lebensräumen. Wir wollen versuchen, die Vielfalt für nachfolgende Generationen zu retten."

Auch das FFH-Gebiet "Kesseltal mit Kessel, Hahnenbach und Köhrlesbach" mit seinen "offenen mager-trockenen Talrändern und den Wacholderheiden" liegt im Gebiet des Vogelschutzgebiets.

Martin Lauterbach von der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF) in Freising zeigte auf, wie die Vogelarten im Schutzgebiet erfasst werden und was bewertet wird. Bei drei Begängen, die über die Brut- und Aufzuchtzeit verteilt sind, erfolgt die Populationsbewertung. Bei der Lebensraumbewertung (Habitat) werden unter anderem alte Laubholzbestände erfasst, vor allem von der Eiche.

Warum die Art der Bewirtschaftung durch die Eigentümer so bedeutungsvoll ist? Lauterbach: "Wenn Sie hier Wald haben, entscheiden Sie, ob der Vogel hier leben darf oder nicht." Gerhard Steger ist im Amt für Landwirtschaft und Forsten (ALF) Wertingen für Natura 2000 zuständig. Er bekräftigt immer wieder: "Es gibt keine Auflagen, dass etwas verbessert werden muss. Das Gebiet darf nicht schlechter werden."

In der anschließenden Diskussion war die zentrale Frage: Was dürfen die Landwirte im FFH- und Vogelschutzgebiet überhaupt noch? Vor allem hatten die anwesenden Grundbesitzer mit dem Begriff "freiwillig" ein Problem. Hermann Kästle vom Bayerischen Bauernverband (BBV) Dillingen: "Freiwillig beginnt in der Regel alles. Dann droht die EU mit Sanktionen." Und Alfred Fehrenbach vom BBV Donau-Ries befürchtet: "Was ist eine erhebliche Verschlechterung? Bei der Auslegung sind die Behörden im konkreten Fall sehr kleinlich." Hermann Kästle konnte nicht verstehen: "Wie kann man den Biber schützen wollen, der bestimmt nicht gefährdet ist, sondern großen Schaden anrichtet?"

Vorschriften zugunsten der Betroffenen auslegen

Die Behörden sollten die Vorschriften zugunsten der Betroffenen auslegen, nicht gegen sie, war die einhellige Meinung im Raum.

Gerhard Steger wies die Anwesenden abschließend darauf hin: Beteiligen Sie sich am Runden Tisch." In etwa einem Jahr werde es so weit sein, dass genügend Ergebnisse als Diskussionsgrundlage vorhanden sind.

http://www.donau-zeitung.de/    Donau-Zeitung vom 07.04.2008

Vogelschutzgebiet Riesalb mit Kesseltal

der Kiebitz


Bei der Pflege unserer schönen Kesseltaler Natur ist auch Eugen mit seiner Mulchmaschine im Einsatz.

die Mulchmaschine

Eugen arbeitet damit vorbildlich


Erhaltung der Kleintiere

Durch die anhaltende Trockenheit 2003 sind schon manche Bachläufe ohne Wasser wie hier der Köhrlesbach in Leiheim.
Hier lindert die FFW Leiheim den Schaden an den Kleintieren und "befeuchtet" einen großen Teil des Bachlaufes.

 Krebse verendet im trockenen Bachbett /Foto:CL

 Josef bringt Wasser /Foto:CL

Paul schaut nach dem Rechten /Foto:CL

..und schon ist wieder Lebensraum da /Foto:CL

Blick von Diemantstein über Unterringingen, Oberringingen zu Bollstadt/Bild:O.Hurler
Zur vergrößerten Ansicht bitte auf dieses Bild klicken!



Schönheiten der Natur im Kesseltal

Feuerschmetterling
Feuerschmetterling
Lerche
Lerche
Kiebitz
Kiebitz
Schleiereule
Diese Schleiereulen
waren 
bei uns zu hause











 

Schleiereulen

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